Prof. Dr. med.
Johannes Oldenburg

Herr Prof. Dr. med. Johannes Oldenburg ist seit 2005 Universitätsprofessor und Direktor des Instituts für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Bonn.
Nachdem er 1988 das Studium der Humanmedizin an der Universität Bonn abgeschlossen hatte, erlangte er 1990 seine Vollapprobation und schloss 1992 seine Promotion an der Universität Bonn ab. Zeitgleich arbeitete er von 1989 bis 1995 als ärztlich-wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin an der Universität Bonn. Anschließend arbeitete Herr Prof. Dr. med. Oldenburg bis 2000 als ärztlich-wissenschaftlich Angestellter am Institut für Humangenetik der Universität Würzburg als Stipendiat der Stiftung Hämotherapie-Forschung. Während dieser Zeit erhielt er 1997 die Gebietsforschung Transfusionsmedizin und erlangte 1998 die Habilitation für das Fach Transfusionsmedizin. Von 2001 bis 2005 arbeitete er als Oberärztlicher Leiter der Abteilungen für Immunhämatologie und Molekulare Hämostaseologie am Institut für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie, DRK Blutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen, Frankfurt. In den darauffolgenden Jahren erlangte er zwei weitere Zusatzbezeichnungen (Hämostaseologie und Medizinische Genetik). 
Zu seinen wissenschaftlichen Schwerpunkten zählen die molekularen Grundlagen und Therapien von Erkrankungen der Blutgerinnung mit den Schwerpunkten Vitamin K-Stoffwechseln und Hämophilie A.
Herr Prof. Dr. med. Oldenburg hat verschiedene Funktionen in wissenschaftlichen Gesellschaften und Institutionen übernommen und ist seit 2019 Vorsitzender der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung sowie Vorsitzender der Stiftung für Hämotherapie-Forschung. Des Weiteren ist er Mitglied in verschiedenen Beratungsgremien, unter anderem in der Arbeitsgruppe für Blutpräparate am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM; 2012-2020), im Arbeitskreis „Querschnitts-Leitlinien Hämotherapie“ (Bundesärztekammer; seit 2013) und seit 2021 übernimmt er die Federführung im Ständigen Arbeitskreis „Richtlinien Hämotherapie“ des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer.  
Zwischen 1992 und 2017 erhielt Herr Prof. Dr. med. Oldenburg verschiedene Preise und Auszeichnungen, unter anderem den Professor Landbeck-Preis, den Paul Martini-Preis, den International Bayer Project Award, den ISTH Investigator Recognition Award sowie den Dr. Joachim Hilfenhaus Award of the Plasma Protein Therapeutic Association. Des Weiteren hatte er die Ehre die ISTH Shirley Johnson Memorial Plenary Lecture und die Arosenius Lecture (EAHAD Congress 2014) zu halten. Darüber hinaus war Herr Prof. Dr. med. Oldenburg 2011 Präsident des GTH-Kongresses in Wiesbaden und 2017 Präsident des ISTH-Kongresses in Berlin.


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