Dr. med. Ariane Kunstein und Prof. Dr. med. Stephan Köhler vermitteln in dieser interdisziplinären Fortbildung aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur postpartalen Depression (PPD), einer häufigen und dennoch oft unerkannten psychischen Erkrankung im Wochenbett. Im Fokus stehen Früherkennung, strukturierte Diagnostik und die komplexe Pathophysiologie hormoneller Veränderungen nach der Entbindung. Die Fortbildung beleuchtet die Bedeutung validierter Screeningverfahren wie der EPDS sowie differenzialdiagnostische Aspekte im klinischen Alltag. Darüber hinaus werden etablierte Therapieansätze und neue neurobiologisch basierte Behandlungsoptionen, darunter Zuranolon als erste in Europa zugelassene Therapie für PPD, diskutiert. Besonderes Augenmerk gilt den Auswirkungen auf Mutter, Kind und Familie sowie möglichen Veränderungen in der interdisziplinären Versorgung.
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