Migräne zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen weltweit und geht bei vielen Patient:innen mit erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität einher. Dr. med. Astrid Gendolla, anerkannte Expertin für Neurologie und Schmerztherapie, hat sich durch ihre klinische Arbeit und Forschung an der Schnittstelle von Migräne und psychiatrischen Komorbiditäten einen Namen gemacht. In dieser Fortbildung stehen aktuelle Studien zur Rolle des Calcitonin-Gene-related Peptide (CGRP) bei Migränepatient:innen mit komorbider Depression im Fokus. Thematisiert wird unter anderem die potenzielle Eignung der Speichel-CGRP-Konzentration als Biomarker für das Therapieansprechen auf monoklonale Antikörper sowie deren Einfluss auf depressive Symptome. Anhand kontrollierter und prospektiver Studien werden Zusammenhänge zwischen Migränefrequenz, depressiver Symptomatik und dem Therapieerfolg dargestellt. Die Inhalte sensibilisieren für die komplexe Interaktion neurobiologischer Prozesse bei Migräne und affektiven Störungen und zeigen praxisrelevante Perspektiven für eine individualisierte Therapie auf.
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